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Stundenlohn-Rechner

Aus Monatsbrutto und vereinbarten Wochenstunden ermittelt der Rechner den Brutto-Stundenlohn, die durchschnittlichen Monatsstunden und das Jahresgehalt. So lässt sich ein Gehaltsangebot mit dem gesetzlichen Mindestlohn von 13,90 € oder mit einem Stundensatz aus einer anderen Stelle vergleichen.

0–1.000.000 €
€
1–80 h
h

Eigene Werte eintragen, dann berechnen.

Rechenweg mit den Voreinstellungen

Durchgerechnet mit den Voreinstellungen des Rechners.

Angaben

Monatslohn (brutto)
2.500 €
Wochenstunden
40 h

Rechenschritte

  1. 1Stunden pro Monat173 h
  2. 2Jahresgehalt30.000 €
Ergebnis14,43 €

Stundenlohn = Monatslohn ÷ (Wochenstunden × 4,33 Wochen pro Monat).

Kurz erklärt

Der Brutto-Stundenlohn ist der Monatslohn geteilt durch die Stunden, die ein durchschnittlicher Monat bei Ihrer Wochenarbeitszeit hat. Der Rechner setzt dafür 4,33 Wochen pro Monat an (52 Wochen ÷ 12, gerundet). Bei 2.500 € und 40 Wochenstunden sind das 173,2 Stunden und 14,43 € brutto pro Stunde; das Jahresgehalt beträgt 30.000 €.

Als Vergleichsmarke dient der gesetzliche Mindestlohn: Er liegt seit dem 1. Januar 2026 bei 13,90 € und steigt zum 1. Januar 2027 auf 14,60 €. Das Ergebnis des Rechners ist ein Bruttowert; Steuern, Sozialabgaben, Zuschläge und Sonderzahlungen sind darin nicht enthalten.

So wird gerechnet

Stundenlohn = Monatslohn ÷ (Wochenstunden × 4,33)

Die 4,33 ist ein Rechenwert: 52 Wochen ÷ 12 Monate ergeben 4,3333, hier auf zwei Nachkommastellen gekürzt. Daraus folgen die angezeigten Monatsstunden (auf ganze Stunden gerundet) und das Jahresgehalt als Monatslohn × 12.

Rechtlich gilt der Mindestlohn je Zeitstunde (§ 1 MiLoG). Das Bundesarbeitsministerium rechnet in seinem Mindestlohn-Rechner mit einem verstetigten Monatsgehalt: Es wird jeden Monat derselbe Betrag gezahlt, auch wenn die Monate unterschiedlich viele Werktage haben. Genau dieses Modell bildet der Rechner nach.

Je nach Rechenweg weichen die Ergebnisse um Cent ab. Bei 3.500 € und 40 Wochenstunden zeigt der Rechner 20,21 €; mit dem exakten Faktor 52 ÷ 12 wären es 20,19 €, mit 4,345 Wochen (365 Tage ÷ 7 ÷ 12) 20,14 €. Für Vergleiche ist das unerheblich; für eine Lohnabrechnung zählt, welchen Teiler Vertrag und Arbeitgeber ansetzen.

Stundenlohn bei gängigen Monatslöhnen

Ergebnisse des Rechners in Euro brutto pro Stunde, gerundet auf Cent:

Monatslohn (brutto)40 Std./Woche38,5 Std./Woche35 Std./Woche30 Std./Woche
2.000 €11,55 €12,00 €13,20 €15,40 €
2.500 €14,43 €15,00 €16,50 €19,25 €
3.000 €17,32 €18,00 €19,80 €23,09 €
3.500 €20,21 €21,00 €23,09 €26,94 €
4.000 €23,09 €23,99 €26,39 €30,79 €
5.000 €28,87 €29,99 €32,99 €38,49 €

Beispielrechnungen

Vollzeit. 2.500 € brutto bei 40 Wochenstunden: 40 × 4,33 = 173,2 Stunden, 2.500 ÷ 173,2 = 14,43 € pro Stunde, Jahresgehalt 30.000 €. Gegenüber 13,90 € bleiben 0,53 € je Stunde Abstand.

Teilzeit. 1.800 € brutto bei 25 Wochenstunden: 108,25 Stunden im Monat (angezeigt: 108 h), 16,63 € pro Stunde, Jahresgehalt 21.600 €.

Knapp am Mindestlohn vorbei. 2.400 € bei 40 Wochenstunden ergeben 13,86 €, also 0,04 € weniger als 13,90 €. Für Vollzeit wären nach dem Rechenwert 2.407,48 € nötig, 7,48 € mehr im Monat. Bei 38,5 Wochenstunden sind dieselben 2.400 € dagegen 14,40 € pro Stunde wert.

Mindestlohn 2026 und 2027 als Vergleichswert

Die Fünfte Mindestlohnanpassungsverordnung vom 5. November 2025 legt 13,90 € ab dem 1. Januar 2026 und 14,60 € ab dem 1. Januar 2027 fest, ein Plus von rund 5 %. Wer heute 2.500 € bei 40 Wochenstunden verdient (14,43 €), liegt 2026 darüber, ab 2027 aber darunter: Der Vollzeit-Mindestlohn entspricht dann 2.528,72 €, also 28,72 € mehr im Monat.

WochenstundenStunden/MonatMonatslohn bei 13,90 €Monatslohn bei 14,60 €
1043 h601,87 €632,18 €
2087 h1.203,74 €1.264,36 €
30130 h1.805,61 €1.896,54 €
35152 h2.106,55 €2.212,63 €
40173 h2.407,48 €2.528,72 €

Die Minijob-Grenze folgt dem Mindestlohn: Nach § 8 Abs. 1a SGB IV gilt Mindestlohn × 130 ÷ 3, aufgerundet auf volle Euro. Das ergibt bei 13,90 € rechnerisch 603 €.

Für wen der Mindestlohn nicht gilt

Der Anspruch besteht für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, auch im Minijob. Ausnahmen regelt § 22 MiLoG: Jugendliche unter 18 Jahren ohne abgeschlossene Berufsausbildung, Pflichtpraktika sowie Orientierungs- und Begleitpraktika von höchstens drei Monaten, Langzeitarbeitslose in den ersten sechs Monaten einer Beschäftigung und ehrenamtlich Tätige. Die Ausbildungsvergütung regelt das Gesetz nicht.

Einordnung: Wo liegt Ihr Stundenlohn?

Das Statistische Bundesamt nennt für April 2025 einen mittleren Bruttostundenverdienst (Median) von 21,48 € und eine Niedriglohnschwelle von 14,32 €. Als Niedriglohn gilt, was unter zwei Dritteln des Medians liegt; das betraf rund 16 % der Beschäftigungsverhältnisse. Die Zahlen schließen Auszubildende und Sonderzahlungen aus.

Bei 40 Wochenstunden entspricht der Median rechnerisch etwa 3.720,34 € im Monat (21,48 € × 173,2 Stunden). Der Standardwert des Rechners von 14,43 € liegt knapp über der Schwelle.

Typische Fehler und Sonderfälle

  • Vertragsstunden statt tatsächlicher Stunden: Wer 2.500 € für vertraglich 40 Stunden erhält, aber 45 Stunden arbeitet, kommt nur auf 12,83 € je Stunde. Stunden auf einem schriftlichen Arbeitszeitkonto müssen nach § 2 MiLoG binnen zwölf Kalendermonaten ausgeglichen werden.
  • Dezimalstunden: 37 Stunden 30 Minuten sind 37,5 Wochenstunden, nicht 37,3.
  • Sonderzahlungen: Der Rechner multipliziert nur mit 12. Bei einem 13. Gehalt geben Sie das Jahresbrutto geteilt durch 12 als Monatslohn ein, um einen Durchschnittswert zu erhalten.
  • Zuschläge im Monatslohn: Sind Nacht- oder Sonntagszuschläge enthalten, liegt der errechnete Stundenlohn über dem Grundlohn.
  • Brutto ist nicht netto: Der Wert vor Abzügen eignet sich für Vergleiche, nicht für die Haushaltsplanung.
  • Urlaubsentgelt: Es richtet sich nach dem durchschnittlichen Arbeitsverdienst der letzten 13 Wochen vor dem Urlaub, ohne Überstundenvergütung (§ 11 BUrlG); der Rechner ersetzt diese Berechnung nicht.

Grenzen des Rechners

Der Rechner arbeitet mit dem festen Faktor 4,33 und einem gleichbleibenden Monatslohn. Er kennt keine tatsächlich geleisteten Stunden einzelner Kalendermonate, keine Überstunden, Wege- und Rüstzeiten, Zuschläge oder Sonderzahlungen und ermittelt kein Netto. Das Jahresgehalt ist schlicht Monatslohn × 12. Eine Prüfung, ob ein Arbeitgeber den Mindestlohn einhält, ersetzt das Ergebnis nicht.

Weitere Rechner

Was vom Brutto übrig bleibt, zeigt der Brutto-Netto-Rechner. Den Monatslohn zu einem vorgegebenen Stundenlohn liefert der Mindestlohn-Rechner, die Verdienstgrenze im Minijob der Minijob-Rechner. Arbeitszeiten mit Pausen ermitteln Sie im Arbeitszeit-Rechner, die Wirkung einer Lohnerhöhung im Gehaltserhöhung-Rechner.

Das Ergebnis dient der Orientierung. Bei gesetzlichen, finanziellen, medizinischen oder baulichen Entscheidungen sind der Einzelfall und die zuständige Fachstelle maßgeblich.

Aktualisiert am 6. Oktober 2026Quellen: Fünfte Mindestlohnanpassungsverordnung (MiLoV5) ↗Mindestlohngesetz (MiLoG), §§ 1, 2, 22 ↗BMAS – Mindestlohn-Rechner ↗

Häufige Fragen

Wie rechne ich Monatslohn in Stundenlohn um?

Teilen Sie den Monatslohn durch Wochenstunden × 4,33. Bei 2.500 € und 40 Wochenstunden sind das 2.500 € ÷ 173,2 Stunden = 14,43 € brutto pro Stunde. Die 4,33 steht für die durchschnittliche Zahl der Wochen eines Monats (52 ÷ 12).

Warum wird mit 4,33 statt mit 4 Wochen gerechnet?

Ein Monat hat im Schnitt mehr als vier Wochen. Mit nur vier Wochen fiele der Stundenlohn zu hoch aus: Bei 2.500 € und 40 Wochenstunden ergäben sich 15,63 € statt 14,43 €, weil rund 0,33 Wochen im Monat unberücksichtigt blieben.

Wie viele Arbeitsstunden hat ein Monat bei 40 Wochenstunden?

Rechnerisch 173,2 Stunden (40 × 4,33); der Rechner zeigt gerundet 173 Stunden. Ein einzelner Kalendermonat kann je nach Zahl der Arbeitstage und Feiertage mehr oder weniger Stunden haben. Der Durchschnittswert glättet das.

Wie hoch ist der Mindestlohn 2026 und 2027?

Seit dem 1. Januar 2026 beträgt der gesetzliche Mindestlohn 13,90 € brutto je Zeitstunde, ab dem 1. Januar 2027 sind es 14,60 €. Das legt die Fünfte Mindestlohnanpassungsverordnung vom 5. November 2025 fest.

Reichen 2.500 € brutto bei Vollzeit für den Mindestlohn?

2026 ja: 14,43 € liegen über 13,90 €. Ab dem 1. Januar 2027 nicht mehr, denn bei 40 Wochenstunden entsprechen 14,60 € dem Rechenwert von 2.528,72 € im Monat. Es fehlen dann 28,72 €.

Wie rechne ich Stundenlohn in Monatslohn um?

Umgekehrt: Stundenlohn × Wochenstunden × 4,33. Bei 15 € und 40 Wochenstunden ergibt das 15 € × 173,2 Stunden = 2.598 € brutto im Monat. Diese Richtung rechnet auch der Mindestlohn-Rechner dieser Website.

Wie berechne ich den Stundenlohn bei Teilzeit?

Genauso wie bei Vollzeit, nur mit den vereinbarten Teilzeit-Wochenstunden. 1.800 € bei 25 Wochenstunden ergeben 16,63 € pro Stunde. Minuten rechnen Sie in Dezimalstunden um: 30 Minuten sind 0,5 Stunden.

Zählen 13. Gehalt und Weihnachtsgeld mit?

Im Rechner nicht, er arbeitet mit einem gleichbleibenden Monatslohn. Für einen Durchschnittswert geben Sie das Jahresbrutto inklusive Sonderzahlungen geteilt durch 12 ein. Ob solche Zahlungen auf den Mindestlohn angerechnet werden dürfen, hängt von ihrer Art ab.

Gilt der Mindestlohn auch für Minijobber und Praktikanten?

Minijobber haben als Arbeitnehmer Anspruch darauf. Ausgenommen sind nach § 22 MiLoG unter anderem Pflichtpraktika sowie Orientierungs- und Begleitpraktika bis drei Monate, Jugendliche unter 18 ohne Berufsausbildung und Langzeitarbeitslose in den ersten sechs Monaten.

Was bedeutet unbezahlte Mehrarbeit für meinen Stundenlohn?

Jede unvergütete Stunde senkt den effektiven Stundenlohn. Bei 2.500 € und tatsächlich 45 statt 40 Wochenstunden sind es nur noch 12,83 € statt 14,43 €. Das liegt unter 13,90 €, sofern die Mehrarbeit weder bezahlt noch ausgeglichen wird.