Die Stromrechnung zeigt nur eine Summe. Welche Geräte sie verursachen, sehen Sie erst, wenn Sie einzeln rechnen – und dann zeigt sich oft, dass wenige Verbraucher den Großteil ausmachen.
Die Grundrechnung
Verbrauch in kWh = Leistung in Watt × Stunden ÷ 1.000. Ein Gerät mit 100 W, das täglich vier Stunden läuft, braucht 146 kWh im Jahr – bei 35 ct je kWh rund 51 €. Diese Rechnung macht der Stromverbrauch-Rechner für jedes Gerät.
Die üblichen Verdächtigen
- Kühl- und Gefriergeräte laufen rund um die Uhr. Ein altes Gerät kann ein Vielfaches eines neuen verbrauchen; den Jahresverbrauch nennt das EU-Energielabel.
- Elektrische Warmwasserbereitung wie Durchlauferhitzer oder Boiler.
- Wäschetrockner ohne Wärmepumpe.
- Heizlüfter und Elektroheizungen – teuer, sobald sie regelmäßig laufen.
- Standby: Fernseher, Konsolen, Router und Ladegeräte summieren sich.
Messen statt schätzen
Die Angabe auf dem Typenschild ist die Höchstleistung. Ein Zwischenstecker-Messgerät zeigt den tatsächlichen Verbrauch über einige Tage. Viele Verbraucherzentralen und Stadtwerke verleihen solche Geräte kostenlos.
Die wirksamsten Hebel
- Alte Kühlgeräte ersetzen, wenn der Mehrverbrauch die Anschaffung in wenigen Jahren deckt.
- Steckdosenleisten mit Schalter gegen Standby.
- Waschen bei niedrigeren Temperaturen und volle Maschinen.
- Den Tarif prüfen: Arbeits- und Grundpreis vergleichen – siehe Stromkosten-Rechner.
Strom selbst erzeugen
Ein Balkonkraftwerk mit bis zu 800 VA Wechselrichterleistung deckt einen Teil des Grundverbrauchs, besonders tagsüber. Für das Heizen lohnt der Blick auf Effizienz: Eine Wärmepumpe macht aus einer Kilowattstunde Strom mehrere Kilowattstunden Wärme – siehe Wärmepumpe-Rechner. Wie lange Akkus und Speicher Geräte versorgen, zeigt der Akku-Laufzeit-Rechner.
Passende Rechner
Aktualisiert am 2. Oktober 2026
Dieser Beitrag entstand mit Unterstützung von KI-Werkzeugen; Zahlen und Rechtsstand werden gegen amtliche Quellen abgeglichen.